Was ich glaube
Nizänisches
Glaubensbekenntnis
Ich liebe die unerschütterliche Verteidigung der Gottheit Christi und der Dreieinigkeit gegen alle Irrlehren.
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Apostolisches
Glaubensbekenntnis
Ich schätze es als das historische Fundament, das uns mit der Urchristenheit verbindet. Wenn ich die ‚heilige katholische Kirche‘ bekenne, meine ich damit jedoch niemals die römische Institution, sondern ausschließlich die unsichtbare Gemeinschaft aller wahrhaft Wiedergeborenen.
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Heidelberger
Katechismus
Er ist für mich eines der reichsten Dokumente über die Gnade Gottes und drückt meinen ‚einzigen Trost im Leben und Sterben‘ (Frage 1) perfekt aus. Ich lehne jedoch die darin gelehrte Säuglingstaufe (Frage 74) ab, da ich fest davon überzeugt bin, dass die Taufe allein auf das persönliche Bekenntnis des Glaubens folgen muss.
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Unser Glaubensfundament
Wir beugen uns allein der Autorität der Heiligen Schrift. In einer Zeit, in der Gefühle oft über Fakten gestellt werden, kehren wir zurück zu den unveränderlichen Wahrheiten der Bibel.
1. Die Heilige Schrift (Das absolute Fundament)
Wir glauben an die Vollinspiration und Irrtumslosigkeit der Bibel in den Urtexten. Sie ist Gottes offenbartes Wort und die einzige unfehlbare Richtschnur für Glaube und Leben.
Schöpfung: Wir glauben dem biblischen Bericht, dass Gott die Welt durch sein Wort geschaffen hat. Wir halten an der historischen Realität der Schöpfung fest und lehnen die evolutionäre Weltanschauung ab, die den Tod vor den Sündenfall setzt.
2. Der Mensch und die Sünde
Wir glauben, dass der Mensch durch den Sündenfall völlig verdorben und geistlich tot ist. Er ist von Natur aus unfähig, Gott zu suchen oder sich selbst zu erlösen.
Klartext: Wir lehnen das humanistische Menschenbild ab, das den Menschen im Kern für gut hält. Ohne Wiedergeburt ist der Mensch dem gerechten Zorn Gottes und der ewigen Verdammnis ausgeliefert.
3. Errettung und Sicherheit
Das Heil ist ein souveränes Werk Gottes, aus Gnade allein, durch Glauben allein, in Christus allein.
Sicherheit des Heils: Wir glauben, dass diejenigen, die wahrhaftig wiedergeboren sind, durch die Kraft Gottes bewahrt werden und ihr Heil nicht verlieren können. Wer von Christus erkauft ist, bleibt sein Eigentum in Ewigkeit.
Echte Nachfolge: Wir glauben, dass rettender Glaube niemals ohne Folgen bleibt. Wer "glaubt", aber in ungehorsamer Weltlichkeit verharrt, betrügt sich selbst. Echter Glaube erweist sich durch Frucht, Gehorsam und Heiligung.
4. Der Heilige Geist und Seine Gaben
Wir glauben an das Wirken des Heiligen Geistes, der auch heute noch Gemeinde baut, Sünden überführt und Gläubige ausrüstet.
Geistesgaben: Wir glauben, dass die biblischen Geistesgaben nicht aufgehört haben, sondern auch heute noch zur Erbauung der Gemeinde dienen sollen.
Unsere Abgrenzung: Wir distanzieren uns entschieden von den Exzessen moderner charismatischer Bewegungen ("Charismania"), in denen Erfahrung über das Wort gestellt wird, emotionale Manipulation herrscht oder unbiblische Lehren verbreitet werden. Alles muss nüchtern am Wort Gottes geprüft werden und die Geistesgaben sollen biblisch praktiziert werden.
5. Gemeinde und Leiterschaft
Wir glauben an die Gemeinde der Wiedergeborenen, die sich durch die Glaubenstaufe zu Christus bekennt.
Geschlechterrollen: Wir halten an der biblischen Schöpfungsordnung fest. Das Amt der Ältesten und die lehrende Verkündigung im Gottesdienst hat Gott den Männern anvertraut, während Männer und Frauen gleichermaßen wertvoll und begabt sind.
Ökumene: Wir suchen die Einheit mit allen, die wahrhaft wiedergeboren sind und am Fundament des Evangeliums festhalten. Wir lehnen jedoch jede institutionelle Zusammenarbeit mit Kirchen oder Organisationen ab, die biblische Wahrheiten leugnen oder liberaler Theologie folgen (z.B. Teile der Landeskirchen oder der Römisch-Katholischen Kirche als Institution).
6. Leben in der Heiligung (Gegen Weltlichkeit)
Wir glauben, dass Christen dazu berufen sind, abgesondert für Gott zu leben. Weltlichkeit bedeutet, sich im Denken, Handeln und Wollen von dem gottlosen System dieser Welt leiten zu lassen.
Unser Lebensstil: Ein Christ sollte anders reden, anders handeln und anders leben als die Welt. Wir isolieren uns nicht räumlich, aber wir grenzen uns geistlich und moralisch ab. Wir wollen "Licht" sein – und Licht unterscheidet sich immer von der Finsternis.
7. Ewigkeit und Gericht
Wir glauben an die leibliche Auferstehung aller Menschen. Die Gläubigen zum ewigen Leben in der Herrlichkeit Gottes; die Ungläubigen zur ewigen, bewussten Qual in der Hölle, fern von der Gegenwart des Herrn. Diese ernste Realität motiviert uns, das Evangelium kompromisslos zu verkünden.